Material intelligent nutzen – auch über Aufträge hinweg

Material, Nesting & Wiederverwendung

Materialbestände, Chargen, Zuschnitte, Reststücke, Reservierungen, Zustände und Herkunft können als eigene Identitäten geführt werden. Nesting und Wiederverwendung werden zu einem kontrollierten Materialkreislauf.

Material, Nesting & Wiederverwendung
Heute

Heute verschwindet Wissen über Restmaterial.

Reststücke, Chargen und Zustände sind oft nur vor Ort bekannt. Neuware wird bestellt, ohne dass vorhandenes Material sicher berücksichtigt ist, und die Herkunft eines Zuschnitts ist später schwer nachzuvollziehen.

  • Reststücke und Bestände vor Ort suchen
  • Reservierungen mündlich absprechen
  • Zuschnitte ohne Blick auf vorhandenes Restmaterial planen
  • Herkunft und Zustand von Material nicht dokumentieren
Funktionen

Was das Modul abbildet.

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Materialbestände

Artikel, Werkstoff, Abmessungen, Charge, Zustand und Standort führen.

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Nesting

Platten, Rohmaterial und Reststücke für Zuschnittläufe optimieren und reservieren.

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Zuschnitt & neue Identitäten

Aus Material entstehen neue Teile mit eigener Herkunft und Historie.

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Wiederverwendung

Geeignete Teile/Formen/Gruppen für kommende Bedarfe vorschlagen und bewusst entscheiden.

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Aufarbeiten / Kürzen

Zustand dokumentieren, aufarbeiten, kürzen oder aussortieren – ohne Historie zu verlieren.

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Kennzahlen

Nutzung, Restmaterial, Ausschuss und Wiederverwendungsquote aus realen Ereignissen auswerten.

Ablauf

Vom Eingang zum kontrollierten Ergebnis.

01BestandMaterial und Reststücke kennen.
02BedarfKommende Aufträge berücksichtigen.
03ReservierenKonkurrenz verhindern.
04NestingZuschnitt planen.
05RücklaufZustand und Herkunft erfassen.
06WiederverwendenBewusst freigeben oder aussortieren.
Mensch im Loop

Hier prüft und entscheidet Ihr Team.

secondFactory bereitet vor. An diesen Punkten bestätigt, korrigiert oder gibt ein Mensch bewusst frei – nichts läuft unbemerkt durch.

Kontrollprinzip →
✓

Reservierung bestätigen

Material wird für einen Bedarf reserviert – konkurrierende Zugriffe werden verhindert.

✓

Wiederverwendung entscheiden

Vorschläge für geeignete Teile, Formen oder Gruppen werden bewusst freigegeben oder aussortiert.

✓

Zustand dokumentieren

Aufarbeiten, Kürzen oder Aussortieren wird mit Zustand und Historie festgehalten.

Ihr Nutzen

Was sich im Alltag verbessert.

✓

Weniger Materialverbrauch

Vorhandenes Material vor Neuware berücksichtigen.

✓

Nachvollziehbar

Jedes Teil behält Herkunft und Zustand.

✓

Branchenspezifisch

Für Holz, Platten, Metall, Profile oder kundeneigene Materiallogik anpassbar.

Material vor NeuwareDer Hebel liegt hier vor allem im Material: vorhandene Bestände und Reststücke werden vor Neuware berücksichtigt. Wie groß der Effekt ist, wird in der Prozessaufnahme am realen Ablauf gemessen.
Eingang & Ergebnis

Was hineingeht. Was herauskommt.

Eingangsquellen

  • Materialbestände mit Werkstoff, Abmessung und Charge
  • Reststücke und Rückläufer
  • Bedarfe kommender Aufträge
  • Platten und Rohmaterial für Nesting
  • Zustand und Herkunft

Ergebnisse

  • Reservierungen je Bedarf
  • Nesting- und Zuschnittläufe
  • Neue Identitäten mit Herkunft und Historie
  • Wiederverwendungsvorschläge
  • Kennzahlen zu Nutzung, Restmaterial und Ausschuss
Im Gesamtprozess

Übergaben ohne erneute Eingabe.

Gesamtprozess ansehen →
Davor

Planung und Engineering

Materialbedarf aus Aufträgen und Stücklisten.

Dieses Modul

Material, Nesting & Wiederverwendung

Material intelligent nutzen – auch über Aufträge hinweg.

Danach

Produktion und Lager

Zuschnitte gehen in die Fertigung, Reststücke und Rückläufer zurück ins Lager.

Prozessanalyse / Demo

Material & Wiederverwendung an Ihrem Bestand prüfen.

In einer Prozessanalyse gehen wir einen typischen Materialweg durch – vom Bestand über den Zuschnitt bis zur Wiederverwendung.